Vialle

Das LPi-System von VIALLE


L P I steht für Liquid Propane Injection, d. h. flüssige Gaseinspritzung.

Das LPi-Einspritzsystem ist eine sequentielle Autogaseinspritzung.
Es besteht kein wahrnehmbarer Unterschied zwischen Benzin- und Gasbetrieb.
Bei diesem LPG-Einspritzsystem wird das Gas in flüssiger Form für jeden Zylinder einzeln und unabhängig voneinander eingespritzt. Rückschläge (Backfire) sind bei diesen Anlagen nahezu unmöglich, da das Gas unmittelbar vor die Einlassventile des Motors eingespritzt wird. Durch die kühlende Wirkung des verdampfenden Autogases (Innenkühlung) in den Ansaugkanälen, ergibt sich ein besserer Füllungsgrad in den Zylindern und dadurch eine höhere Motorleistung.

Die schärfsten Abgasnormen  wie zum Beispiel die EURO 4-Norm werden übertroffen.

 

Das LPI-System arbeitet wie ein Benzin-Einspritzsystem: Flüssiges Autogas gelangt unter Druck vom Tank bis zu den integrierten Gaseinspritzventilen. Eine integrierte Membranpumpe im Gastank erzeugt einen Betriebsdruck von 5 bar über dem Systemdruck und pumpt das flüssige Autogas zu einer Druckregeleinheit im Motorraum.
Die Druckregeleinheit regelt den Druck im System und hat außerdem ein Absperrventil für die Abschaltung der Gasförderung bei Druckverlust (Leitungsbruch). Das flüssige Autogas erreicht dann die Gaseinspritzventile, die im Ansaugkrümmer eingebaut sind. Überschüssiges Autogas wird über Rücklaufleitungen zum Gastank zurück befördert.

 

Die Gaseinspritzventile werden durch die originalen Signale des  Benzinsteuergerätes angesteuert. Das hat den Vorteil, dass alle ursprünglichen Signale, das Motormanagement, sowie die Diagnosefunktionen erhalten bleiben.
Eine Vialle-LPI ist wartungsfrei. Zusätzliche Wartungskosten entfallen. Die Qualität der Bauteile hat Erstausrüsterstandard. Der Autohersteller Kia z.B. verlangte, dass die Vialle-Pumpe ein Motorenleben lang (280000km) halten müsse. Auf dem asiatischen Markt werden Kia´s ab Werk mit dem Vialle-System verkauft.

 

Durch die kühlende Wirkung des Autogases (-30°), beim Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand, wird beim Einspritzvorgang eiskalte Luft angesaugt. Da kalte Luft mehr Sauerstoff transportieren kann als warme (Prinzip der Ladeluftkühlung) ist eine wesentlich bessere Verbrennung und Innenkühlung als bei Verdampfersystemen das Resultat. Gepaart mit der höheren Oktanzahl des Autogases (110 Oktan) ist sogar ein Leistungsgewinn gegenüber dem Benzinbetrieb messbar.

 


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